Ein Jahresrückblick und einige Änderungen für 2026

Das vergangene Jahr war ein ziemlich ereignisreiches. Nicht unbedingt auf diesem Blog, aber in meinem persönlichen Leben. Bevor ich mit meinem Plugin-Adventskalender angefangen habe, hatte ich nur 13 Blogbeiträge geschrieben, das ist die Hälfte von dem, was ich mir als Ziel für das Jahr gesetzt hatte. Mit den zusätzlichen 24 Blogbeiträgen habe ich es 2025 dann doch noch geschafft 37 Beiträge zu veröffentlichen. In diesem Jahr werden es wahrscheinlich weniger sein.

Fokus auf einige andere Dinge

Im März habe ich angefangen, mit kurzen Videos auf meinem neuen YouTube-Kanal zu experimentieren. Das war ein schönes Projekt, aber ich musste feststellen, wie viel Zeit das kostet. Ich möchte mehr Videos produzieren, aber das würde mir etwas Zeit vom Bloggen wegnehmen.

Die andere süße Ablenkung ist meine Elternschaft. Wenn man sich um ein Kind kümmert, nimmt das einen Großteil der Freizeit weg. Aber es gibt einem auch Energie und bringt neue Ideen. Schon vor der Geburt unseres Kindes hatte ich so viele Gedanken, die ich teilen wollte. Jetzt, wo unsere Familie das neue Leben meistert, gibt es Dinge, die ich gerne mit anderen teilen würde und von denen ich wünschte, dass ich sie früher gewusst hätte. Diese Dinge werde ich in einem neuen Blog teilen. Sobald ich eine (Sub-)Domain für den neuen Blog habe und meine ersten Beiträge veröffentlicht werden können, werde ich sie mit euch teilen.

Ich habe auch immer noch den Plan, ein neues Thema für diesen Blog zu erstellen, das auf einem Full-Site-Editing „Block-Theme“ basiert. Es gab ein paar größere Änderungen im Gutenberg-Projekt mit den letzten Versionen und ich könnte jetzt die meisten der Dinge haben, die ich für meine Vision des neuen Themes brauchen würde.

Projekt #review26

Das Jahr 2026 scheint perfekt für ein weiteres #projekt26 zu sein, oder nicht? Aber es ist unrealistisch, dass ich in diesem Jahr noch 26 Blogbeiträge schreiben kann. Stattdessen möchte ich etwas anderes machen. Als eine Art „Neujahrsvorsatz“ möchte ich etwas tun, was ich in der Vergangenheit nicht genug getan habe. Ich freue mich selbst immer darüber, wenn es andere tun: WordPress-Plugins bewerten. Im Adventskalender habe ich 35 Plugins vorgestellt, die ich aktiv benutze. Einige davon sind Plugins, an denen ich mitarbeite, und einige sind nur als Premium-Plugin verfügbar. Aber für die verbleibenden 28 Plugins habe ich für die meisten noch keine Rezension hinterlassen. Da ich hier über sie geschrieben habe, wäre es doch nur logisch, auch auf den Plugin-Seiten eine konstruktive Bewertung zu hinterlassen.

Fazit

Auch wenn ich es nicht schaffen werde, 26 neue Beiträge in diesem Blog zu veröffentlichen, so hoffe ich doch, im Jahr 2026 insgesamt 26 Inhalte zu „produzieren“, sei es in Form von Blogbeiträgen hier, auf meinem neuen „Papa-Blog“ oder in Form von kurzen YouTube-Videos. Wenn ihr Themen habt, die ich in einem Video behandeln soll, teilen mir gerne eure Ideen hier in einem Kommentar mit. Vielleicht habt ihr ja Interesse an ein paar Tricks zur Verwendung von PhpStorm, die ich in einigen Videos thematisieren möchte.

Und habt ihr schon Pläne für 2026? Vielleicht auch ein paar Vorsätze? Wenn nicht, wie wäre es dann, wenn ihr euch mir anschließt und eine Bewertung für Plugins schreibt, die ihr selbst einsetzt? Ich bin sicher, dass sich die Menschen hinter den Plugins darüber freuen würden. Ihr müsst sie nicht alle an einem Tag schreiben, ihr habt 12 Monate, 52 Wochen, 365 Tage Zeit, um sie zu schreiben.

Campaign Archive Block for Mailchimp – ein Archiv eures Newsletters auf der Website anzeigen

Dies ist der letzte Blogbeitrag des diesjährigen Adventskalenders über Plugins, mit den Plugins, die ich verwende. Und genau wie gestern ist es ein Plugin, das ich geschrieben habe, weil es keine zufriedenstellende Lösung von der Plattform gab. Die Website bietet einen Newsletter mit Mailchimp an. In Newsletter-Mails findet man oft einen Link zu einer anonymen Webversion der E-Mail. Dies ist auch bei Mailchimp-Newslettern möglich. Allerdings war es nicht so einfach, all diese „Archiv-Mails“ aufzulisten. Es gibt ein Snippet von Mailchimp, das jedoch ein externes JavaScript verwendet. Dieses Skript verwendet einen document.write() Aufruf, um das Archiv auf einer Seite anzuzeigen, und es gibt fast keine Möglichkeit, das Aussehen dieser Liste zu ändern. Es verwendet auch ein Datumsformat MM/TT/JJJJ und Titelattribute für den Link, was für die Barrierefreiheit wirklich schlecht ist. Alles in allem ist das Snippet ziemlich nutzlos.

Die einzige „Lösung“, die wir hatten, um ein schönes Archiv zu erhalten, war das manuelle Hinzufügen zu einer statischen Seite mit dem Titel und dem Archiv-Link, jedes Mal, nachdem ein Newsletter verschickt worden war. Aber das wurde mit der Zeit zu einer lästigen Aufgabe, da man zwar einen Newsletter planen kann, aber selbst daran denken muss, diese statische Archivseite zu aktualisieren. Also habe ich ein Plugin entwickelt, welches das Archiv dynamisch anzeigt.

Was macht das Plugin?

Es implementiert einen einzelnen Block, um das Archiv für einen Mailchimp-Newsletter über deren API abzurufen. Zuerst habe ich es als „normales Plugin“ mit einer kleinen Einstellungsseite für den API-Schlüssel implementiert. Aber dann habe ich es in ein „Block-Plugin“ umgewandelt, das aus dem Block-Editor heraus installiert und sofort verwendet werden kann. Das war eine großartige Lernmöglichkeit für mich. Und es war ebenso befriedigend, die Einstellungsseite für das Plugin zu löschen – ich mag Einstellungsseiten wirklich nicht. 😅

Wenn eines der offiziellen Mailchimp-Plugins bereits auf der Website installiert und konfiguriert ist, verwendet es denselben API-Schlüssel. Wenn keines dieser Plugins installiert ist, kann der API-Schlüssel in den Blockeinstellungen hinzugefügt (und entfernt) werden. Die anderen Einstellungen des Blocks ermöglichen es euch, die Anzahl der aufzulistenden Mails aus dem Archiv festzulegen, ihr könnt außerdem entscheiden, ob ihr den Titel oder den Betreff der Mail verwenden möchtet, und ihr könnt den Absendename, das Datum und die Uhrzeit anzeigen lassen, wenn ihr das wollt.

Warum verwende ich das Plugin?

Ich verwende es, weil es kein offizielles Plugin zur Anzeige eines Archivs gibt. Viele Newsletter-Anbieter bieten offizielle Plugins an, um ein Anmeldeformular auf eurer Website einzubauen. Aber ich habe keinen einzigen gefunden, der auch ein Plugin für die Anzeige eines Archivs früherer Mails hat. Deshalb habe ich wieder meine eigene Lösung geschrieben. Und da Mailchimp einer der größten Newsletter-Anbieter ist, habe ich das Plugin im WordPress.org Plugin Directory veröffentlicht.

Fazit

Genau wie bei dem gestern vorgestellten Plugin konnte ich keine gute Lösung für meine Anforderung finden, ein Mailchimp-Newsletter-Archiv in eine Website zu integrieren. Aber zum Glück ist die Mailchimp API recht flexibel und hatte genau den richtigen Endpunkt für mich. Ich arbeite auch an einer neuen Funktion, mit der man nur Mails aus einem bestimmten Kampagnen-Ordner anzeigen kann.

Ich habe auch darüber nachgedacht, ein ähnliches Plugin für CleverReach zu erstellen, einen in Deutschland recht beliebten Newsletter-Anbieter, aber die Handhabung der API-Zugangsdaten ist zu kompliziert, um sie in einem Block-Plugin zu verwenden. Da ich keinen anderen großen Newsletter-Anbieter in einem meiner Projekte verwende, habe ich auch deren APIs nicht überprüft.

Schreiben ihr auch einen Newsletter? Und listet ihr auch ältere Mails auf eurer Website auf? Wie macht ihr das dann?

Abschließende Worte zum Plugin-Adventskalender

Es hat Spaß gemacht, in den letzten Tagen all diese Blogbeiträge zu schreiben. Es war aber auch eine Menge Arbeit, und an drei Sonntagen habe ich es nicht geschafft, den nächsten Beitrag um Mitternacht zu veröffentlichen. Aber das Leben hat manchmal andere Pläne für einen. Ich habe es trotzdem geschafft, alle Blogbeiträge am vorgesehenen Tag im Plugin-Adventskalender zu veröffentlichen.

Haben euch meine Blogbeiträge und die vorgestellten Plugins gefallen? Welches war euer Favorit?

Embeds for ProvenExpert – Bewertungen und Erfahrungsberichte auf der Website anzeigen

Nach der alphabetischen Liste der Plugins, die ich benutze, möchte ich zwei Plugins vorstellen, die ich für eine bestimmte Website geschrieben und dann auch geteilt habe. Heute geht es um das erste der beiden, das Plugin Embeds for ProvenExpert.

Auf ProvenExpert könnt ihr euch sich als „Expert“ registrieren und dann Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen erhalten. Die Platform auch verschiedene „Bewertungssiegel“ für die Website an. Als ich geholfen habe, das Siegel in eine Website zu integrieren, gab es nur eine sehr „hakelige“ PHP-Lösung von ProvenExpert selbst. Das war für mich nicht wirklich zufriedenstellend, also habe ich ein Plugin geschrieben und es anschließend im Plugin-Verzeichnis veröffentlicht.

Was macht Embeds for ProvenExpert?

Es implementiert mehrere Widgets, um die verschiedenen Bewertungssiegel anzuzeigen. Da jedes Siegel einige unterschiedliche Optionen hat, während sie einige andere gemeinsam haben, habe ich beschlossen, nicht nur ein Widget zu erstellen, um die Konfiguration zu erleichtern. Wenn ihr das Plugin verwenden möchten, müsst ihr einen API-Schlüssel erstellen. Nachdem ihr den API-Schlüssel auf einer kleinen Einstellungsseite gespeichert habt, könnt ihr so viele Widgets hinzufügen, wie ihr möchtet.

Das Plugin unterstützt nur Widgets. Wenn ihr es also in einem blockbasierten Theme verwenden möchtet, dann müsst ihr den „Legacy Widget“ Block verwenden, sollte es in eurem blockbasierten Widget-Bereich nicht sichtbar sein oder falls ihr es auf einer Seite verwenden möchtet.

Warum verwende ich Embeds for ProvenExpert?

Als ich vor mehr als 5 Jahren die Siegel in die Website integrieren wollte, gab es einfach keine gute offizielle Lösung, weshalb ich mich dann entschlossen habe, selbst etwas zu programmieren. Seitdem hat ProvenExpert auch ein JavaScript-Snippet bereitgestellt. Das kann funktionieren, setzt aber voraus, dass der User die unfiltered_html Berechtigung besitzt, da das Snippet sonst aus Sicherheitsgründen bei jeder Inhaltsaktualisierung entfernt wird. Die Implementierung der Widgets war auch eine gute Möglichkeit, die Programmierung von Widgets zu lernen. Ich hatte auch mal vor, zusätzlich Blöcke umzusetzen, aber das ist jetzt nicht mehr nötig.

Das offizielle Plugin als Ersatz

Es wird nicht mehr benötigt, da es jetzt ein offizielles Plugin von ProvenExpert gibt, das nur Blöcke unterstützt und das von dem deutschen WordPress-Community-Mitglied Thomas Zwirner entwickelt wurde. Als ich dieses Jahr das WordCamp in Leipzig besucht habe, hat er mir gesagt, dass die API, die ich für mein Plugin benutze, irgendwann abgeschaltet werden könnte. Wenn das passiert, werde ich wahrscheinlich entweder die über 80 Nutzer meines Plugins bitten, auf das offizielle Plugin umzusteigen, oder ich werde mein Plugin in ein Add-on umwandeln, das Widgets anstelle von Blöcken bereitstellt, aber die neue API des offiziellen Plugins verwendet.

Fazit

Manchmal stößt man auf Lösungen von Plattformen, die man nicht wirklich mag. Wenn es kein offizielles Plugin gibt – es gab ein anderes inoffizielles Plugin, das ich auch nicht gut fand – dann endet es oft damit, dass man eine eigene Lösung schreibt. Wenn diese Lösung auch anderen helfen würde, dann entscheide ich mich in der Regel dafür, sie im Plugin-Verzeichnis zu veröffentlichen.

Habt ihr schon einmal etwas Ähnliches gemacht? Für mich war es nicht das erste Plugin, das ich veröffentlicht habe, nachdem ich es für eine bestimmte Seite umgesetzt habe. Morgen, in meinem letzten Adventskalender-Blogbeitrag, werde ich ein weiteres Plugin dieser Art mit euch teilen.

Yoast SEO – das SEO-Plugin, das ich verwende

Die alphabetische Liste der Plugins geht heute zu Ende und welches andere Plugin hier den Abschluss machen als Yoast SEO? Es ist wohl eines der offensichtlichsten Plugins, die man in einer Auswahl haben kann.

Was macht Yoast SEO?

Ich weiß nicht, wie viele von euch wirklich nicht wissen, was es tut. Es ist das am meisten genutzte SEO-Plugin und eines von nur drei Plugins im WordPress.org Plugin Directory mit über 10 Millionen aktiven Installationen. Man kann natürlich immer argumentieren, dass nicht jede Website ein SEO-Plugin braucht, WordPress selbst macht viele Dinge auch ohne zusätzliche Plugins richtig, aber wenn ihr eines benutzen wollt, bietet Yoast SEO alles Wesentliche, was ihr braucht. Es gibt auch eine Premium-Version und viele Projekte der Agentur, für die ich arbeite, verwenden sie. Aber ich selbst benutze sie nicht, also kann ich nicht viel darüber sagen.

Warum verwende ich Yoast SEO?

Es funktioniert einfach am besten für mich. Wenn man sich an ein (komplexes) Plugin gewöhnt hat und weiß, wie man es konfiguriert, ist es schwer, zu einem anderen zu wechseln. Auf einer Seite habe ich ein anderes beliebtes SEO-Plugin ausprobiert, aber es hat für mich einfach nicht funktioniert. Manche Leute sagen, dass Yoast SEO „aufgebläht“ ist und die Verwaltungsoberfläche zu sehr überfüllt. Ich würde sagen, das Gegenteil ist der Fall. Das andere beliebte SEO-Plugin hat überall im Editor und im Backend Schaltflächen, Optionen, Bedienfelder usw. eingefügt. Vor allem all diese „ausgefallenen KI-Funktionen“ und die Notwendigkeit eines externen Kontos waren ziemlich nervig.

Ich muss auch zugeben, dass ich nicht allzu viel SEO für meine Blogbeiträge betreibe. Ich brauche die Grundlagen, und Yoast SEO deckt hier alles für mich ab. Ich versuche nicht, im Block-Editor „alle grünen Ampeln“ zu bekommen. Die Möglichkeit, einige Aspekte eines Blogbeitrags anzupassen, wie z. B. die Verwendung eines alternativen Titels, eines anderen Bilds für soziale Medien usw., sind alles Funktionen, die ich nie verwendet habe. Klar, mein Blog könnte wahrscheinlich ein wenig (oder viel) besser ranken, wenn ich mehr Zeit in SEO investieren würde, aber das Schreiben von Inhalten macht mir viel mehr Spaß.

Ein letzter und für mich ebenfalls wichtiger Grund, warum ich Yoast SEO mag, sind die wunderbaren Leute des Yoast-Teams. Es macht immer Spaß, mit ihnen auf einem WordCamp abzuhängen, ihren Stand zu besuchen oder sogar an einigen Partys mit ihnen teilzunehmen. Für mich ist der Community-Aspekt einiger Unternehmen auch ein Faktor bei der Entscheidung, welches Plugin ich aussuche.

Fazit

Für mich funktioniert Yoast SEO einfach, und das ist alles, was ich brauche. Wie sieht es mit euch aus? Verwendet ihr ein anderes SEO-Plugin? Seid ihr von Yoast SEO zu diesem anderen Plugin gewechselt? Was hat euch zum dazu gebracht zu wechseln?

Yoast Duplicate Post – dupliziert jeden Beitragstyp mit allen Daten

Das Yoast Duplicate Post Plugin wurde ursprünglich von Enrico Battocchi im Jahr 2007 entwickelt. Als er dann dem Yoast Team beigetreten ist, hat er das Plugin mitgebracht. Auch nach der Umbenennung bietet es immer noch die gleiche robuste Funktionalität.

Was macht Yoast Duplicate Post?

Ein weiteres Plugin mit einem aussagekräftigen Namen: Es dient dazu, Beiträge zu duplizieren. Wenn es installiert ist, fügt es der Listenansicht von Seiten, Beiträgen und anderen Beitragstypen einen Link „Duplizieren“ hinzu. Wenn ihr nichts weiter konfiguriert, kopiert es den Titel, den Inhalt, die Werte der Meta-Felder, die Taxonomien und andere wichtige Daten. Es gibt einige Dinge, die nicht kopiert werden, aber das sind diejenigen, die ihr bei einem Duplikat nicht erwarten würdet, wie Kommentare oder das Datum des Beitrags. Außerdem fügt es eine „Mehrfachaktion“ hinzu, womit ihr problemlos mehrere Beiträge duplizieren könnt.

Wie verwende ich Yoast Duplicate Post?

Vor einigen Tagen habe ich über The Events Calendar geschrieben und darüber, dass er in der kostenlosen Version keine Funktion für wiederkehrende Veranstaltungen hat. An dieser Stelle kommt ein Plugin wie dieses zum Einsatz. Wenn ihr eine Veranstaltung (oder einen Beitrag, eine Seite, usw.) mit sehr ähnlichem Inhalt habt, bei dem ihr nur das Datum oder einige andere Details ändern müsst, kann es eine ziemliche Aufgabe sein, eine solche Veranstaltung jedes Mal manuell zu erstellen und alle Meta-Felder zu kopieren und einzufügen, wobei ihr eventuell einige Informationen vergesst. Mit dem Yoast Duplicate Post Plugin wird „das manuelle Erstellen einer wiederkehrenden Veranstaltung“ zu einer schnellen Aufgabe. In meinem Anwendungsfall muss ich nach der Duplizierung er Veranstaltung nur das Datum und den Slug ändern (da der Titel kein Datum enthält). Dies dauert jedoch nur weniger als eine Minute und ich kann problemlos viele Veranstaltungen vorbereiten und sie erst später veröffentlichen.

Fazit

Es gibt wirklich nicht viel mehr über das Plugin zu schreiben. In seiner Standardkonfiguration dupliziert es einfach jeden Beitrag, jede Seite oder jeden anderen Beitragstyp. Wenn ihr diese Funktionalität auf bestimmte Rollen beschränken oder bestimmte Felder ein- oder ausschließen möchten, müsst ihr die Einstellungen etwas mehr anpassen. In den meisten Fällen genügt es jedoch, das Plugin zu installieren und zu aktivieren, und schon kann es losgehen.

Habt ihr es schon einmal benutzt? Oder habt ihr ein anderes Plugin mit einer ähnlichen Funktionalität? Ich weiß, dass es da draußen mehrere gibt. Dieses hier hat für mich und mehr als 4 Millionen andere Menschen am besten funktioniert.

Worthy – erhaltet Geld für eure Blogbeiträge ohne Werbung

Viele von euch kennen vermutlich die GEMA, die Verwertungsgesellschaft für Musik. Für Texte gibt es die VG Wort und hier bekommt man für eigene Bücher, Artikel in Magazinen, aber auch für Blogbeiträge Geld, wenn diese eine bestimme Anzahl an Zugriffen aus Deutschland erhalten haben.

Jeder neue Blogbeitrag wird mit einer Zählmarke (auch bekannt als „Tracking-Pixel“) versehen, und jeder Zugriff aus Deutschland auf einen solchen Beitrag wird für eine Auszahlung berücksichtigt. Nach einem Jahr erhalte ich für jeden Blogbeitrag, der mindestens 1500 Zugriffe aus Deutschland erreicht, eine Tantiemenzahlung. Der Betrag pro Blogbeitrag variiert jedes Jahr. Ich verdiene damit nicht viel Geld, aber es hilft mir, einen Teil meiner Hosting-Kosten zu decken. Nachdem ihr nun wisst, wie man über die VG Wort Geld für Blogbeiträge bekommen kann, möchte ich euch kurz erklären, wie mir das Plugin dabei hilft.

Was macht Worthy?

Mit dem Worty Plugin können Zählmarken zu Blogbeiträgen hinzugefügt werden. Es fügt eine Option in der Seitenleiste des Block-Editors und in der Listenansicht der Blogbeiträge hinzu. Ein Blogeintrag muss eine bestimmte Länge haben (es sei denn, es handelt sich um Lyrik). Das Plugin erkennt, ob ein Blogbeitrag diese Länge erreicht hat und bietet dann einen Link oder eine Radiobox zum Hinzufügen einer Zählmarke an.

Es hilft euch auch dabei, einem einzelnen Beitrag eine individuelle Zählmarke zuzuweisen. Diese Zählmarken zu erhalten ist ein ziemlich komplexer Prozess. Ihr könnt jedoch eine CSV-Datei mit vielen Zählmarken herunterladen und diese dann in Worthy importieren. Es gibt sogar eine Premium-Version, die es euch ermöglicht, sie automatisch von einer API importieren zu lassen und die URL des Blogbeitrags an die VG Wort zu „melden“, sobald der Blogbeitrag zum ersten Mal die Mindestanzahl an Aufrufen erreicht hat (in den folgenden Jahren müsst ihr denselben Blogbeitrag nicht erneut melden, er wird automatisch für eine Auszahlung berücksichtigt, wenn die Mindestanzahl an Aufrufen erneut erreicht wird). Da diese Meldung also nur einmal pro Blogbeitrag erfolgen muss und nur sehr wenige meiner Beiträge diese Grenze erreichen, sehe ich für mich keinen Bedarf für die Premium-Version. Aber für größere Blogs könnte es euch mehr Zeit sparen als es pro Meldung kostet.

Warum verwende ich Worthy?

Ich habe vorher ein anderes Plugin für die VG Wort Zählmarken verwendet, aber dieses hat mir nur dabei geholfen, die Blogbeiträge zu identifizieren, die lang genug sind, und zu visualisieren, welche Beiträge bereits eine Zählmarke haben. Das Hinzufügen der Zählmarken war ein komplett manueller Prozess. Ich habe zuerst den HTML-Tag aus der CSV-Datei kopiert, diesen dann in ein Meta-Feld im Blogbeitrag eingefügt und am Schluss die URL zurück in die CSV-Datei kopiert, damit ich den Überblick über die bereits verwendeten Zählmarken behalte.

Glücklicherweise war der Wechsel zu Worthy wirklich einfach, da es eine Migration von einer handvoll anderer VG Wort Plugins bietet. Es gibt jetzt ein offizielles Plugin der VG Wort namens „VG WORT METIS„, und es scheint alle Funktionen von Worthy Premium zu bieten, wie die Bestellung von Zählmarken bei der VG Wort und die Meldung der URLs der Blogbeiträge. Aber ich möchte jetzt noch nicht migrieren. Vielleicht teste ich es in meinem neuen Blog und schreibe dann ausführlicher über dieses Plugin.

Ich habe schon lange alle klassischen Werbeanzeigen aus meinem Blog entfernt und verwende nur noch diese eher datenschutzfreundliche Monetarisierungsoption. Ich musste noch einen Abschnitt in meine Datenschutzerklärung einfügen, da die VG Wort IP-Adressen verarbeiten muss, um herauszufinden, ob ein Zugriff aus Deutschland kommt. Eine interessante Tatsache ist, dass der Inhalt, den ihr schreiben, nicht auf Deutsch verfasst sein muss. Wenn ihr diesen Blogbeitrag auf Englisch lest, aber aus Deutschland kommt, dann zählt das auch für die Mindestanzahl der Besuche des Blogbeitragsthemas. Ich verwende also für beide Sprachen die gleiche Zählmarke. Dazu verwende ich ein kleines Hilfs-Plugin, das ich geschrieben habe und das MultilingualPress und Worthy miteinander verbindet. Ich werde dieses Plugin möglicherweise erweitern, damit es auch mit anderen VG Wort Plugins oder anderen Übersetzungsplugins funktioniert.

Fazit

Seid ihr auch bei der VG Wort registriert und verdient so ein wenig Geld mit euren Beiträgen? Falls ja, wie viele Beiträge schaffen es denn bei euch pro Jahre über die Mindestzugriffe hinaus? Bei mir sind es weniger als 10 jedes Jahr.

Nutzt ihr vielleicht noch andere Möglichkeiten eure Online-Präsenz zu monetarisieren, aber ohne klassische Werbung, gesponserte Inhalte oder Affiliate-Links zu nutzen?

User Role Editor – bestehende Rollen anpassen und neue hinzufügen

Die Roles and Capabilities (Rollen und Berechtigungen) in WordPress sind ein mächtiges Werkzeug, um verschiedenen Usern Dinge in WordPress zu erlauben oder zu verbieten. Aber sie sind auch schwer zu verstehen, insbesondere dann, wenn man Code schreibt und versucht sie anzupassen. Wenn ihr einen eigenen Beitragstyp einführt Dashboard-Panels erstellt oder eine andere Funktionalität anbietet, die nur für bestimmte Rollen verfügbar sein soll, empfiehlt es sich, eigene Berechtigungen hinzuzufügen. Aber was macht ihr, wenn ihr diese auf einer Website anpassen müsst? In diesem Fall wird ein Plugin wie User Role Editor benötigt.

Was macht User Role Editor?

Wie der Name schon sagt, könnt ihr damit Rollen und deren Berechtigungen bearbeiten. Ihr könnt Berechtigungen zu bestehenden Rollen hinzufügen, neue Rollen erstellen oder bestehende klonen (um sie dann zu ändern). Ein User in WordPress kann normalerweise nur eine Rolle haben, aber mit diesem Plugin könnt ihr ihm mehrere Rollen zuweisen.

Das Plugin hat auch eine Pro-Version, aber ich habe mich nie wirklich damit beschäftigt, da ich es nur für kleine Anpassungen an den Rollen und Berechtigungen von WordPress-Installationen verwende. In der Vergangenheit habe ich auch das Members Plugin verwendet, das einen ähnlichen Funktionsumfang hatte, sich dann aber in ein größeres Membership-Plugin verwandelt hat, was ich nicht brauchte.

Wozu verwende ich User Role Editor?

Auf einer Website, auf der ich Koko Analytics verwende (über die ich in einem früheren Blogbeitrag geschrieben habe), hat die Person, die für die Website verantwortlich ist, nicht die Administratorrolle. Da die Statistiken nur für Administratoren sichtbar sind, musste ich die Rollen und Berechtigungen anpassen. Ich hätte der Rolle Redakteur die Möglichkeit geben können, Statistiken einzusehen, indem ich dieser Rolle die Berechtigung view_koko_analytics zugewiesen hätte. Stattdessen habe ich eine Rolle „Koko Analytics Viewer“ mit dieser einen Berechtigung erstellt und sie dem User zugewiesen. Ich versuche normalerweise, die Standardrollen von WordPress nicht zu ändern, da diese Änderungen überschrieben werden könnten.

Fazit

Wenn ihr die Rollen und Berechtigungen in WordPress ändern möchtet, ist der User Role Editor eine der einfachsten Möglichkeiten, dies zu tun. Wenn ihr selbst programmiert, könnt ihr die „Roles API“ mit Funktionen wie add_role() verwenden, um diese Art von Änderungen vorzunehmen. Ich verwende auch gerne die WP-CLI und ihren wp role Befehl, aber es kann sein, dass ihr die CLI auf einer Website nicht verwenden können (so wie ich in meinem Beispiel), und mit einem Plugin wie dem User Role Editor könnt ihr immer noch ganz einfach Dinge ändern. Nachdem ihr die Änderungen vorgenommen habt, könnt ihr das Plugin oft auch wieder entfernen, da die Rollen und Berechtigungen in der Datenbank gespeichert werden. Wenn ihr aber die Optionen beibehalten möchten, um einem User mehrere Rollen zuzuweisen, dann lasst das Plugin einfach installiert und aktiviert.

The Events Calendar – alles, was ich zur Verwaltung von Veranstaltungen auf einer Website brauche

Auf einer Seite, die ich verwalte, gibt es einen kleinen Kalender mit Kursen und Workshops. Um diese zu verwalten, musste ich ein Plugin auswählen, das alle notwendigen Funktionen mitbringt. Weil ich auch schon komplexere Anforderungen an ein Veranstaltungsmanagement-Plugin für Arbeitsprojekte hatte, habe ich mich für die kostenlose Version des Plugins „The Events Calendar“ entschieden. Hier sind die Gründe dafür.

Was macht der The Events Calendar?

Zunächst einmal fügt es eine Reihe von neuen Beitragstypen hinzu: Veranstaltungen, Veranstaltungsorte und Veranstalter. Außerdem fügt es zwei neue Taxonomien hinzu: Veranstaltungs-Kategorien und (Veranstaltungs-)Schlagwörter. Ihr müsst nicht unbedingt alle Taxonomien verwenden, aber wenn ihr es tut, könnt ihr es anderen ermöglichen, Veranstaltungen am gleichen Ort, vom gleichen Veranstalter usw. zu finden.

Wenn ihr eine Veranstaltung erstellt, könnt ihr eine Anfangs- und Endzeit festlegen oder eine ganztägige Veranstaltung (auch über mehrere Tage hinweg) anlegen. Für den Veranstaltungsort könnt ihr wählen, ob ihr eine Karte in einer einzelnen Veranstaltung anzeigen möchtet. Ihr könnt auch die Kosten für die Veranstaltung festlegen, aber es wird nur ein Preis angezeigt. Das Haupt-Plugin bietet kein Ticketing-System, geschweige denn Zahlungsoptionen. Es gibt ein kostenloses Zusatz-Plugin „Event Tickets and Registration„, das den Verkauf von Tickets mit Stripe oder einem PayPal-Geschäftskonto ermöglicht. Da aber auf der Website, auf der ich es verwende, keine Registrierungen vorgenommen werden, habe ich diese Erweiterung nicht installiert.

Für die Auflistung von Veranstaltungen gibt es eine Monats-, Listen- und Tagesansicht. Es gibt ein Widget für die Veranstaltungsliste und eine Stichwortsuche. Interessierte können Veranstaltungen über eine iCalendar-Datei, Google Calendar, Outlook 365 und Outlook Live abonnieren.

Veranstaltungen können mit Blöcken im Block-Editor bearbeitet werden, aber auf der Website, die ich betreue, verwenden wir ihn in Kombination mit dem Classic Editor, da die UX-Änderungen für die Person, die die Website betreibt, etwas zu kompliziert waren.

Andere Add-ons zum Plugin

Es gibt Pro-Versionen des Haupt-Plugins und der Tickets-Erweiterung. Die Qualität der offiziellen Erweiterungen ist sehr gut. Die Preise pro Website sind gerechtfertigt, wenn Veranstaltungen euer Hauptgeschäft auf diesen Websites sind oder wenn ihr sogar Tickets verkauft. Für Websites, auf denen Veranstaltungen nur eine untergeordnete Rolle spielen, finde ich sie zu hoch und würde wahrscheinlich auf externe Dienste zurückgreifen, die euch einen Prozentsatz für den Verkauf von Eintrittskarten berechnet.

In der kostenlosen Version des Kalenders fehlt eine wichtige Funktion: die Anzeige von Veranstaltungen einer bestimmten Kategorie auf einer Seite. Dies ist selbst für eine persönliche Website nützlich und rechtfertigt meiner Meinung nach nicht den hohen Preis für die Pro-Version. Glücklicherweise habe ich ein Plugin genau für diesen Zweck gefunden: The Events Calendar Shortcode & Block. Mit diesem Plugin könnt ihr Veranstaltungen einer Kategorie auf einer Seite oder in einem Beitrag auflisten, entweder mit einem Shortcode oder einem Block. Es bietet sogar ein Elementor-Widget und ein Bricks-Element, aber da ich diese beiden Page Builder nicht verwende, weiß ich nicht, wie gut sie funktionieren. Sogar dieses kostenlose Plugin hat eine Pro-Version, aber die kostenlose Version ist wirklich alles, was ich für diese eine Website brauche.

Es gibt viele Zusatz-Plugins im WordPress.org Plugin-Verzeichnis, und selbst wenn ihr keine passendes findet, könnt ihr das Plugin gut anpassen, da er viele Actions und Filter hat, die ihr in den DevDocs findet. In der Knowledgebase erfahrt ihr hingegen mehr über die Verwendung der verschiedenen Plugins. Dies ist ein weiteres starkes Argument für mich, dieses Plugin als mein Haupt-Plugin für das Veranstaltungsmanagement zu verwenden. Andere Plugins bieten ebenfalls eine tiefere Integration in dieses Plugin, wie zum Beispiel das MultilingualPress-Plugin, über das ich vor einiger Zeit berichtet habe.

Fazit

Wenn es um Veranstaltungs-Plugins geht, verwende ich normalerweise immer The Events Calendar. Zum einen, weil ich mich daran gewöhnt habe, aber noch mehr, weil ich seine Codequalität schätze. Ich musste einmal ein anderes verwenden, das wiederkehrende Termine anbietet (das ist nur in der Pro-Version von The Events Calendar verfügbar), aber die Codequalität war so schlecht, dass ich es jedes Mal hasste, damit zu arbeiten. Mit mehr als 700.000 aktiven Installationen, nur für die kostenlose Version, ist es auch das meistgenutzte Event-Plugin im WordPress.org Plugin Directory.

Habt ihr The Events Calendar schon einmal benutzt? Oder verwendet ihr ein anderes Plugin? Was hat euch dazu bewogen, eine der Alternativen zu wählen?

SyntaxHighlighter Evolved – ein weiteres wichtiges Plugin für meinen Blog

Da ich in meinem Blog überwiegend über technischen Themen schreibe, die oft auch Codeschnipsel enthalten, möchte ich diese mithilfe einer Syntaxhervorhebung lesbarer machen. Vor vielen Jahren habe ich mich für ein Plugin entschieden, das auch auf wordpress.com standardmäßig verfügbar ist. Es kommt mit verschiedenen Stilen und unterstützt viele Programmiersprachen. Für Programmiersprachen, die fehlen, findet man oft ein Zusatz-Plugin. Oder man schreibt ein eigenes, wie ich es getan habe.

Das SyntaxHighlighter Evolved Plugin wurde ursprünglich von Alex Mills entwickelt, der leider 2019 verstorben ist. Die Entwicklung wird nun von Automattic fortgesetzt.

Was macht SyntaxHighlighter Evolved?

Wie der Name schon sagt, ist es ein Plugin zum Syntax-Highlighting (auf Deutsch „Syntaxhervorhebung“) von Code. Ich verwende es in jedem Blogbeitrag, in dem ich Code mit euch teile. Ihr könnt einen Legacy-Shortcodes verwenden, entweder einen pro Programmiersprache wie oder einen generischen, bei dem die Programmiersprache als Parameter angegeben wird, wie direkt in euren Beiträgen und Seiten. Ihr könnt aber auch einen Block verwenden und die Programmiersprache in den Blockeinstellungen auswählen. Dort könnt ihr auch andere Optionen einstellen, wie z.B. das Hervorheben bestimmter Zeilen oder das Einblenden von Zeilennummern.

Das Plugin verwendet den syntaxhightligher von Alex Gorbatchev, der noch aktiv gepflegt wird. Es wird mit zwei verschiedenen "Hightlighter-Versionen" geliefert: 2.x und 3.x - man kann immer nur eine verwenden. Ich benutze immer noch Version 2, da sie eine "wraplines" Funktion bietet, die ich sehr nützlich finde. Es gibt auch eine Version 4, aber diese wurde noch nicht in das Plugin integriert.

Warum verwende ich SyntaxHighlighter Evolved?

Ich verwende in meinen Beiträgen regelmäßig Codebeispiele. Da ich diese lesbarer machen will, möchte ich einen Syntaxhighlighter verwenden. Ich habe mich vor vielen Jahren für dieses Plugin entschieden und die Umstellung auf ein anderes wäre eine ziemliche Aufgabe. Da es aber nicht mehr mit der neuesten Version des Pakets aktualisiert wurde, ist es vielleicht an der Zeit, einen Ersatz zu finden. Außerdem kommt es manchmal in Codeblöcken zu Fehlern, insbesondere wenn HTML oder einige "HTML-Spezialzeichen" in anderen Programmiersprachen enthalten sind.

Add-ons zum Plugin, die ich verwende

Ich verwende zwei Add-ons. Da ich einige Blogbeiträge über den Apache-Webserver habe, und die Hervorhebung für die Konfigurationsdateien ist nicht im Kernpaket enthalten, verwende ich das "SyntaxHighlighter Evolved: Apache" Plugin, das aber nicht im WordPress.org Plugin Verzeichnis zu finden ist. Es kann nur auf einer externen Website heruntergeladen werden. Ich habe auch viel über Sass gebloggt, und da es für diese Sprache kein Add-on-Plugin gab, habe ich eines erstellt: "SyntaxHighlighter Evolved: SASS Brush". Diese Zusatz-Plugins müssen selten aktualisiert werden. Nur wenn sich die Schlüsselwörter einer solchen Sprache ändern. Für mein Sass-Plugin verwende ich einfach die offizielle JavaScript-Datei mit diesen Schlüsselwörtern und aktualisiere sie in meinem Plugin.

Fazit

Wenn ihr besser lesbare Codeschnipsel in euren Beiträgen und Seiten anbieten möchtet, kann ein Plugin zur Syntaxhervorhebung einen großen Unterschied machen. Ich benutze immer noch ein ziemlich altes, aber es funktioniert noch.

Verwendet ihr auch ein Plugin für die Syntaxhervorhebung? Vielleicht kennt ihr ja eines, das eine "wraplines" Funktion bietet und besser gewartet wird als das von mir eingesetzte. Dann teilt es bitte in einem Kommentar mit mir, ich würde es gerne ausprobieren.

Safe SVG und SVG Support – zwei Plugins, mit denen ihr SVG-Dateien auf eure WordPress-Website hochladen könnt

Auch im Dezember 2025 ist es noch nicht möglich, SVG-Dateien auf einer WordPress-Website hochzuladen. Da eine SVG-Datei JavaScript-Code enthalten kann und daher als „potenzielles Sicherheitsrisiko“ gilt, erlaubt der WordPress-Core das Hochladen von SVG-Dateien nicht. Es gibt Bestrebungen, dies in Zukunft zuzulassen, wobei bösartiger Code herausgefiltert wird, aber das wird wohl noch einige Zeit dauern.

In der Zwischenzeit könnt ihr ein Plugin oder einen etwas Code verwenden, um das Hochladen von SVG-Dateien in WordPress zu erlauben. Im Adventskalender 2015 habe ich einen Code-Schnipsel gezeigt, mit dem man den Upload erlauben kann.

Wenn ihr das SVG aber nicht nur hochladen und in den Theme-Einstellungen verwenden, sondern auch in einen Beitrag oder eine Seite einfügen möchtet, dann empfehle ich die Verwendung eines Plugins, das die SVG-Unterstützung besser in WordPress integriert. Hier sind zwei Plugins, die ich auf verschiedenen Websites verwendet habe.

Was macht Safe SVG?

Das Plugin Safe SVG wurde von 10up entwickelt, einer renommierten WordPress-Agentur. Es ermöglicht euch nicht nur das Hochladen einer SVG-Datei, sondern macht auch etwas mit dieser Datei. Es säubert die SVG, das heißt es versucht, jeglichen Code zu entfernen, der ein Sicherheitsrisiko für eure Website darstellen könnte. Außerdem optimiert es die SVG mithilfe des SVGO-Tools, das ich auch verwende (entweder im Browser oder als Inkscape-Erweiterung), um bessere und kleinere Dateien zu erhalten. Mit diesem Plugin könnt ihr auch SVG-Dateien in eurer Mediathek anzeigen lassen (dies ist nicht möglich, wenn ihr den Upload nur mit einem Code-Schnipsel erlaubt). Und ihr könnt sogar festlegen, welche Benutzerrollen SVG-Dateien hochladen dürfen.

Was macht SVG Support?

Das SVG Support Plugin hat fast die gleichen Funktionen wie Safe SVG, bietet aber noch einige zusätzliche Optionen. Eine davon ist das „Inline-Einbinden“ für SVG-Dateien, das es euch ermöglicht, die SVG-Datei mit CSS zu bearbeiten. Das ist nicht möglich, wenn die SVG als „externes Bild“ geladen wird. Ein solches Styling kann nützlich sein, wenn ihr z.B. die Farben einer SVG in einem „Dark-Mode“ ändern wollt.

Warum verwende ich diese Plugins?

Ich verwende beide Plugins auf jeweils einer Website. Auf anderen Seiten verwende ich nur den Code-Schnipsel. Es kommt wirklich auf die Verwendung von SVG-Bildern in Beiträgen und Seiten an. Wenn ihr nur eine SVG in den Customizer-Optionen für euer Website-Logo verwenden möchtet, ist der Code-Schnipsel oder Safe SVG vermutlich ausreichend. Wenn ihr allerdings SVG-Bilder in euren Inhalten verwenden möchtet, dann könnte die Inline-Einbindung von SVG Support für euch nützlich sein.

Fazit

Beide Plugins haben mehr als eine Million aktive Installationen, was zeigt, dass die Leute SVG-Dateien auf ihren WordPress-Websites verwenden. Es ist an der Zeit, die native SVG-Unterstützung in den WordPress Core zu bekommen und das 13 Jahre alte Trac-Ticket, das ich oben verlinkt habe, endlich zu schließen.

Verwendet ihr SVG-Dateien in einem WordPress-Projekt? Wie verwendet ihr sie? Nur als statische Dateien, die in Themes und Plugins eingebunden sind? Oder auch in den Inhalten von Beiträgen und Seiten? Und wie erlaubt ihr den Upload dieser Dateien?